Kindermotorradhelm Test

Motorradfahren bedeutet viel Menschen ein Gefühl von Freiheit. Und was die Großen begeistert, steckt auch sehr oft schon die Kleinen an. Dabei ist es vollkommen egal, ob Sie als Beifahrer dabei sind oder selbst eines der Pocketbikes fahren. Dies bedeutet natürlich auch, dass der Schutz und die Sicherheit für die Kleinen nicht außer Acht gelassen werden darf. Zu den wichtigsten Dingen gehören die Bekleidung, die Stiefel und natürlich der Kindermotorradhelm. Der Kindermotorradhelm Test hat sich näher mit der Kopfbedeckung für die Kleinen befasst und möchte an dieser Stelle wichtige Tipps geben.

Kindermotorradhelm Test 2017 – besten 3 auf Amazon.de

BHR Helm Demi-Jet Kinder, Hellblau, 49-50 (XS)
19 Bewertungen
BHR Helm Demi-Jet Kinder, Hellblau, 49-50 (XS)
  • Helm Kinder Hellblau XS
  • Helm typgeprüfter ECE 22-05
  • Demi-Jet-Helm mit Visier, Innenfutter herausnehmbar und waschbar, kratzfestes und waschbares Visier
  • Innenfutter herausnehmbar und waschbar, 3 Belüftungen
  • Der Helm kann durch 66 Sticker, im Inneren der Verpackung enthalten, individuell gestaltet werden
7,64 EUR
Protectwear H510-11BL-S Motorradhelm, Integralhelm mit Drachendesign, Größe S, Schwarz/Silber/Blau
104 Bewertungen
Protectwear H510-11BL-S Motorradhelm, Integralhelm mit Drachendesign, Größe S, Schwarz/Silber/Blau
  • Hochwertiger Integral Motorradhelm mit kratzbeständigen Visier
  • Sehr gute Belüftung, leicht und geräuscharm, mit praktischem Schnell-Klickverschluss
  • Helmbeutel mit im Lieferumfang
  • Helmschale aus Polycarboat in verschiedenen Designs
  • Helm entspricht der ECE 22.05 Norm und kann auf deutschen Straßen gefahren werden

Kindermotorradhelme unterscheiden sich in der Regel nicht von einem Erwachsenenhelm. Dennoch sollte man niemals auf die Idee kommen, einen Erwachsenhelm in kleiner Größe für die Kinder zu kaufen. Kinderhelme sind deutlich leichter, damit die Nackenmuskulatur geschützt wird. Dennoch muss der Kindermotorradhelm den Sicherheitsanforderungen und der gültigen Prüfnorm ECE-R 22.05 entsprechen, fest und bequem sitzen sowie ausreichend belüftet sein.

Die verschiedenen Kindermotorradhelm Typen

Genau wie bei den Erwachsenen gibt es Kinder die unterschiedlichen Arten von Helmen. Der Kindermotorradhelm Test möchte daher nochmals auf die Unterschiede eingehen.

  • Integralhelm – Dieser Helm hat eine feste Kinnpartie sowie ein integriertes Visier. Er bietet den besten Schutz, denn das Kinn wird hierbei zusätzlich stabilisiert.
  • Klapphelm – Die Kinnpartie ist im Vergleich zu den Integralhelmen verstellbar und kann hochgeklappt werden. Die Schutzwirkung wird dadurch ein wenig herabgesetzt.
  • Jethelm – Sie werden auch als Halbschalenhelme bezeichnet und haben keine feste Kinnpartie. Sie sind nur als Schutzhelme zugelassen, denn sie schützen nur die Ohren, die Stirn und den Nacken. Solch ein Helm muss zwingend mit dem Prüfsiegel gekennzeichnet sein. Trägt man einen Helm ohne dieses Siegel, dann droht ein Bußgeld.
  • Motocrosshelm – Sie werden auch Endurohelme genannt und haben wie die Integralhelme eine feste Kinnpartie. Einziger Unterschied ist, dass diese Helme kein Visier haben.

Worauf beim Kauf eines Kindermotorradhelms achten?

Der Kindermotorradhelm Test möchte an dieser Stelle Tipps geben, die man beim Kauf unbedingt beachten sollte.

  1. Größe – Damit man die richtige Größe für den Kauf ermittelt, sollte man folgendermaßen vorgehen. Der Kopfumfang wird an der breitesten Stelle gemessen. Dies ist über den Augenbrauen oberhalb der Ohren. Wird der Helm anprobiert, sollte das Kind heftig mit dem Kopf schütteln. Der Helm darf dann auf keinen Fall hin- und herwackeln. Außerdem sollte es nicht möglich sein, den Helm über den Kopf abzuziehen. Wenn der Helm an verschiedenen Stellen drückt, dann ist er eindeutig zu klein.
  2. Gewicht, Nackenschutz, Polsterung – Kindermotorradhelme wiegen bis zu 1,5 kg . Beim Kauf sollte man möglichst das leichteste Modell wählen, damit die Halswirbelsäule nicht über Gebühr belastet wird. Sehr wichtig ist auch der Nackenschutz, denn dadurch wird der Nacken des Kindes zusätzlich geschützt. Innenfutter und Polsterung sollten auswechselbar sein, denn dann kann der Helm praktisch mit dem Kind mitwachsen.
  3. Visier, Belüftung – Es ist wichtig, dass das Visier nicht splittern kann. Für eine gute Sicht, sollte das Visier mit einer widerstandsfähigen Klarlackschicht überzogen. Sehr wichtig ist auch die Belüftung, daher sollte der Helm am Ober- oder am Hinterkopf mit Lüftungsöffnungen versehen sein. Der Kopf wird so ausreichend gekühlt.

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Der Kindermotorradhelm im Test

Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Kindermotorradhelm test durchgeführt und dennoch kann ein Testsieger und ein Preis-Leistungs-Sieger gekürt werden.

Der Testsieger ist der protectWear Kinder Motorradhelm SA03-BL. Es handelt sich hier um einen Integralhelm mit einem sehr leichten Gewicht. Den Helm gibt es in verschiedenen Größen. Er ist sehr gut verarbeitet, hat eine bequeme Polsterung, das Visier lässt sich gut bewegen und der Verschluss lässt sich leicht öffnen. Der Preis-Leistungs-Sieger ist der BHR Demi-Jet. Hierbei handelt es sich um einen Jethelm mit einem kratzfesten Visier. Auch hier ist die Verarbeitung sehr gut, die Polsterung bequem und das Visier lässt sich leicht bewegen.