Rückenprotektor Test

Egal ob man im Winter auf der Skipiste oder im Sommer mit dem Motorrad unterwegs ist, an Sicherheit und Nierenschutz denken dabei die wenigsten. Statistisch ist erwiesen, dass rund 80 % aller Unfälle Schäden an Rücken und Schultern zur Folge haben. Ein extra Schutz für diese Körperregion ist bei Aktivitäten im Freien daher absolute Pflicht. Eine geeignete Form ist dabei der Rückenprotektor. In unserem Rückenprotektor Test haben wir uns näher mit dem Thema befasst.

Was versteht man unter einem Rückenprotektor?

Es handelt sich dabei um eine Art Gestell, welches der passiven Sicherheit bei gefährlichen Outdooraktivitäten nutzt. Dabei werden gepolsterte Einzelteile aus Leder oder aus Kunststoff übereinander gelappt und entlang der Wirbelsäule angebracht. Dadurch soll dieser empfindliche Bereich bei einem Aufprall oder Sturz geschützt werden. Einige Protektoren werden dabei wie ein Rucksack über oder unter der Jacke getragen.

Rückenprotektor Test 2016 – besten drei von Amazon.de!

Black Crevice – Rückenprotektor

Black Crevice - Rückenprotektor
32 Bewertungen
Black Crevice - Rückenprotektor
  • Protektor als Rückenschutz für Wintersportler; für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Atmungsaktiv, ergonomisch geformt; 7 bewegliche Platten aus Polypropylen; verstellbare Träger
  • Hervorragende Schockabsorbierung; optimaler Schutz für den gesamten Rücken
  • Abnehmbare Innenpolsterung - 30 ° waschbar; Nierengurt mit Klettverschluss; sehr gute Passform
  • Original verpackte Markenware

er Black Crevice Rückenprotektor für Erwachsene schützt die Wirbelsäule und den Rücken perfekt vor Verletzungen, die bei einem Sturz auf der Skipiste entstehen können. Die verwendetet Materialien sind atmungsaktiv, damit entstehende Feuchtigkeit sofort abtransportiert werden kann. Die 7 beweglichen Platten sind ergonomisch geformt und bieten einen hohen Tragekomfort. Zusätzlich ist der Rückenprotektor mit extra Polstern ausgestattet, die sich angenehm am Rücken anschmiegen. Die Rückenpolsterung ist abnehmbar und bei 30° Celsius waschbar.

Hergestellt sind die Platten aus Polypropylen. So ergibt sich bei einem Sturz eine ausgezeichnete Schockabsorbierung. Der Rückenprotektor Black Crevice verfügt über verstellbare Träger, damit ein perfekter Sitz sichergestellt ist. Der Nierengurt lässt sich perfekt auf jeden Körperumfang einstellen und lässt sich mit einem praktischen Klickverschluß unkompliziert verschließen. Für den einfachen Transport wird eine praktische Tasche aus Mesh direkt mitgeliefert. Der Black Crevice Rückenprotektor ist ein Unisex und kann daher sowohl von Frauen und Männern gleichermaßen als Rückenschutz verwendet werden.

Protectwear RP-2 – Rückenprotektor

- 41,59 EUR
Protectwear RP-2 - Rückenprotektor
41 Bewertungen
Protectwear RP-2 - Rückenprotektor
  • Rücken- / Wirbelsäulenschutz
  • Gute Beweglichkeit durch Fächerförmige überlappung der Protektoren
  • Der Protektor ist für verschiedenen Bauchumfang mit Klettverschluß-Hüftgurt verstellbar.
  • Der Protektor erfüllt die Anforderungen nach CE EN 1621-2
  • Länge des Rückenprotektors: S = 48 cm, M = 54 cm, L = 60, XL = 67 cm

Der Protectwear RP-2-S Rückenprotektor 2 ist ein praktischer Schutz für den Rücken und die Wirbelsäule bei Stürzen auf der Skipiste, beim Motorrad oder Motocross fahren, Kiten, Snowboarden und weiteren Sportarten. Durch die fächerförmige, überlappende Anordnung der einzelnen Elemente ergibt sich eine sehr gute Beweglichkeit. Die integrierten Schultergurte lassen sich für einen perfekten Sitz genau einstellen. Sie sind aus strapazierfähigem Gurtband gefertigt. Die Gurte und Verstellelemente sind so befestigt, dass sie beim Tragen nicht stören.

Der Hüftgurt verfügt über einen praktischen Klettverschluss und ist dadurch genau auf die jeweilige Körperform anpassbar. Wer den hochwertigen Protektor nutzt, benötigt keinen zusätzlichen Nierengurt, da der Hüftgurt so gearbeitet ist, dass er gleichzeitig auch den Nierenbereich wärmt.

Der RP-2-S Rückenprotektor 2 von Protectwear entspricht den Anforderungen nach CE 1621-2 und bieten daher einen optimalen Schutz vor Verletzungen. Durch die durchgeführten Testverfahren ist sichergestellt, dass bei einem Sturz die Kunststoffelemente nicht zerbrechen und zusätzliche Verletzungen herbeiführen.

Swing – Rückenprotektor

- 16,06 EUR
Swing - Rückenprotektor
13 Bewertungen
Swing - Rückenprotektor
  • Hersteller: Swing
  • Preis: 75 - 100 EUR
  • Lieferanten: Waldhausen
  • Größe: EM
  • Farbe: schwarz

Der SWING Rückenprotektor P06 ist eine außerordentlich praktische Alternative zu den Rückenprotektoren mit Hüft- und Schultergurten. Da er wie eine Weste gearbeitet ist, verfügt über einen sehr hohen Tragekomfort. An der Vorderseite befindet sich ein praktischer Reißverschluss, die sich einfach öffnen und schließen lässt. Der Rückenbereich ist mit Kunststoffelementen ausgestattet, die die Wirbelsäule bis zum Steißbein und den gesamten Rücken bei einem Sturz schützen. Der Rückenprotektor ist gemäß der Motorradnorm EN 1621-2 geprüft.

Durch die hohe Flexibilität des Materials, passt sich die Weste genau an die jeweilige Körperform an. Es ergeben sich keine Beeinträchtigungen in der Bewegungsfreiheit. Seitlich sind in der Weste Netzbereiche integriert, wodurch entstehende Feuchtigkeit direkt vom Körper abtransportiert werden können. Dadurch lässt sich verhindern, dass der Körper übermäßig auskühlt. Die SWING Rückenprotektor P06 Weste ist ein praktischer Begleiter für unterschiedliche Sportarten, wo sichergestellt werden möchte, dass es bei einem Sturz zu keinen größeren Verletzungen am Rücken kommt.

Welches ist der beste Rückenprotektor?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es bei der Stiftung Warentest noch keinen Rückenprotektor Test. Dennoch können ein Testsieger und ein Preis-Leistungs-Sieger genannt werden. Der Testsieger bei den Rückenprotektoren ist der Waldhausen SWING Rückenprotektor. Es handelt sich hier um ein Softshell-Modell mit einer CE-Zertifizierung. Der Protektor ist in eine Mesh-Weste eingearbeitet, hat ein geringes Gewicht, einen komfortablen Sitz und eignet sich auch für Menschen, die viel und leicht schwitzen.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist der Black Crevice Rückenprotektor. Es handelt sich hierbei um ein Hartschalen-Modell mit einer CE-Zertifizierung. Die Besonderheit besteht darin, dass ein Nierengurt mit Klettverschluss integriert ist. Die Verarbeitung des Rückenprotektors ist hochwertig, er lässt sich leicht einstellen und die Auflage ist waschbar.

Die unterschiedlichen Rückenprotektoren

Der Rückenprotektor Test hat sich die unterschiedlichen Formen angeschaut und möchte kurz die Vor- und Nachteile erläutern.

  • Softprotektoren – Diese Protektoren sind mit jeder Menge Weichschaum ausgestattet und verfügen nicht über Hartschalen-Komponenten. Sie schmiegen sich ergonomisch an den Körper und garantieren dabei absoluten Schutz, ohne zu verrutschen. Die Vorteile hierbei sind neben dem hohen Tragekomfort der perfekte sitz unter der Sportkleidung und dass sie nicht verrutschen. Allerdings sind die Modelle je nach Material schweißtreibend, eignen sich nicht für steiniges Gelände und können nicht über der Kleidung getragen werden.
  • Hartschalenprotektoren – diese zeichnen sich durch eine harte Schale aus Plastik oder Polyester aus, welches vor allen Dingen an der Rückenpartie angebracht ist. Die Protektoren sind mit Schulterschlaufen und einem Nieren- oder Beckengurt ausgestattet, der sich jeglicher Form anpasst. Frauen sollten allerdings darauf achten, dass sich sowohl die Nieren- als auch die Brustgurte verstellen lassen.

Worauf sollte man beim Kauf von Protektoren achten?

Der Rückenprotektor Test möchte an dieser Stelle einige Tipps geben, die man unbedingt beim Kauf beachten sollte.

  1. Material – Gerade in Bezug auf Atmungsfähigkeit und Bewegungsfreiheit sollte man auf das Material achten. Entsprechende Materialienklassen sich sowohl im Sommer als auch im Winter gut tragen. Beim Kauf gilt es immer darauf zu achten, dass der Rückenprotektor angenehm weich sitzt und dabei die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Minderwertig verarbeitete Protektoren haben einen Schutzkörper hauptsächlich aus Weichschaum, sodass bei einem Aufprall die Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet ist. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass die Abdeckungsfläche ausreichend groß ist. Im Idealfall reicht sie vom Nacken bis zu den Lendenwirbels und besteht entweder aus Nylon, Polyester oder einem Spezialschaum.
  2. Schlagdämpfung – Der Rückenprotektor sollte nach der Richtlinie CE EN 1621-2 zertifiziert sein, denn nur so wird ein professioneller Schutz gewährleistet. Viele günstige Weichschaumprotektoren, die bereits in Jacken eingenäht sind, bieten keinen ausreichenden Schutz.
  3. Lebensdauer – Die durchschnittliche Lebensdauer eines Rückenprotektor liegt bei 5-6 Jahren. Kommt es zu einem Sturz oder einem Unfall, dann sollte der Protektor zeitnah gewechselt werden. Wenn dieser einmal beschädigt ist, dann bietet er keinen ausreichenden Schutz mehr.

Kann ein Rückenprotektor gewaschen werden?

Trägt man den Rückenprotektor über einen langen Zeitraum, stellt man sich natürlich die Frage, ob dieser gewaschen werden kann. Die gängigsten Modelle können bei 30 bis 40 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, Dabei sollte man darauf achten, dass die Klettverschlüsse und die Reißverschlüsse geschützt sind. Hohe Temperaturen sollten generell vermieden werden.

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